Gold-Gewinner: Unsere Stand-up-Paddling Reise auf die Florida Keys

von Katja Schäfer

Stand-up-Paddling Florida

Kennst du das? Du machst bei einem Gewinnspiel mit und denkst, wie krass wäre es, wenn ich tatsächlich gewinnen würde? Und im gleichen Moment denkst du: das wird sowieso nicht passieren…

Das dachte meine Freundin Luisa sicher auch als sie bei einem Fotocontest mitmachte.
Aber dann bekam sie plötzlich die Mitteilung, dass sie gewonnen hat!
BÄHM, einfach so, erster Preis, die Goldmedaille sozusagen!

Der Gewinn: Eine Stand-up-Paddling-Reise für zwei Personen auf die Florida Keys incl. Paddelmaterial von SIREN SUPSURFING und einem Fotoshooting für das perfekte Urlaubsfoto!

Wahnsinn, so schnell kann es gehen, und dann kennst du auf einmal jemanden, der tatsächlich eine Reise gewonnen hat! Und es kommt noch krasser, denn Luisa hat mich gefragt, ob ich sie begleiten werde. Na klar, ich war außer mir vor Freude!

Dann kam Hurrikan Irma, wir mussten also abwarten und hatten schon Bedenken, dass die Reise abgesagt werden muss oder sich das Reiseziel ändert. Aber nichts davon passierte, die Florida Keys erholten sich schnell, und wir bekamen unsere Reiseunterlagen. Die Vorfreude stieg immer mehr!

„Come as you are!“ – Das Motto der Florida Keys

Key Largo

Anfang Dezember war es dann soweit: frisch ausgestattet mit den SIREN Allround-Boards mola 12.0 XPL und dem brandneuen rubio 11.2 PFT brachte uns die Lufthansa sicher nach Miami. Von dort ging es mit dem Mietwagen nach Key Largo, der nördlichsten Insel der Florida Keys. Gleich zu Beginn lernten wir Yves und Liana, die Repräsentanten der Keys kennen, die uns wirklich hilfreiche Tipps für Paddeltouren gaben. Denn obwohl dort überall Wasser ist, bedeutet das nicht, dass du auch überall mit deinem Board ins Wasser rein und vor allem wieder rauskommst.

Unsere erste Paddeltour organisierte für uns Paddle! The Florida Keys. Scotts SUP-Schule liegt an einem Kanal der Key Largo einmal kreuzt, was sehr praktisch ist, denn so kann er die SUP-Touren endweder zur Ozeanseite oder zur Bayseite organisieren. Das ist wichtig zu wissen, denn auf den Florida Keys ist es wirklich immer windig, aber eben immer nur auf einer der beiden Seiten. So konnten wir an diesem Tag entspannt und fast bei Windstille auf der Ozeanseite paddeln. Die Tour führte uns an der Küste entlang und durch mit Luxusvillen gesäumte Kanäle. Da mich die Tierwelt auf Reisen immer am meisten begeistert, freute ich mich sehr als wir in einem Kanal eine Manatee-Mutter mit Baby entdeckten. Immer wieder kamen sie zum Atmen an die Oberfläche. Richtig süß!

Stand-up-Paddling Florida Key Largo
Stand-up-Paddling Florida Key Largo

Rock Harbour

Für die kommenden Tage mussten wir uns selbst organisieren, was aber dank unserer bisherigen Reiseerfahrung sowie Yves und Lianas Informationen, kein Problem war.

Den nächsten Tagesausflug machten wir in Rock Harbour. Hier konnten wir gut parken, unsere Bretter aufbauen und es gab einen einfachen Einstieg. Die Strecke in Rock Harbour führte zunächst durch die Kanäle und ich war etwas neidisch, da gefühlt jedes Haus einen eigenen Bootseinstieg und eigenes SUP-Board Lager hatte! ;-)

Eine Echse sonnte sich am Wegesrand /Kanalrand und wir taten es ihr auf unseren Bretten gleich, herrlich, der warme Sonnenschein im Dezember! Um wieder an unseren Ausgangspunkt zurück kehren zu können mussten wir nun durch einen Mangrovenwald, der einem Labyrinth ähnelte, paddeln. Hier verfuhren wir uns ein wenig, aber am Ende haben wir unser Auto glücklicherweise wieder gefunden!

Stand-up-Paddling Florida Key Largo
Stand-up-Paddling Florida Key Largo
Stand-up-Paddling Florida Key Largo
Stand-up-Paddling Florida Key Largo

Islamorada

Langweilig wurde uns beiden definitiv nie! Luisa erkundete morgens die Gegend während ihrer Laufrunden und fand schöne Orte, die wir später am Tag besuchten. Und ich freute mich über das örtliche Yogastudio Key Largo Yoga wo ich einige Stunden besuchte. So überwanden wir auch ganz schnell den Jetlag.

Südlich von Key Largo liegt die Islamorada, unser Ziel am dritten Tag. Auch hier fanden wir einen schönen Einstieg zum Paddeln, zwar etwas abenteuerlich, da wir an fremde Türen klopfen und um Erlaubnis fragen mussten, aber es hat sich gelohnt!

Während der 7-Kilometer Tour entdeckten wir kleine Haie und Rochen. Diesmal verirrten wir uns nicht im Mangrovendschungel, da wir mit Karte und GPS-Tracker ausgestattet waren. Wir genossen einfach jeden Paddelschlag bis unsere Herzen vor Schreck für einen Moment aussetzten, als sich ein Krokodil fast lautlos ins Wasser gleiten ließ und unter uns verschwand. Was für ein Gänsehautmoment!!!
Zum Glück hatten wir zuvor gelernt, dass Krokodile, anders als Alligatoren, sehr scheu sind und SUP-Boards nicht so gerne haben.

Stand-up-Paddling Florida Isla Morada
Stand-up-Paddling Florida Isla Morada
Stand-up-Paddling Florida Isla Morada
Stand-up-Paddling Florida Isla Morada

Delfine und goldene Sonnenuntergänge

Den letzten Abend in Key Largo verbrachten wir an einem von Luisa ausgewählten Ort, um auf den Sonnenuntergang zu warten. Diese Zeit wurde uns versüßt als zwei Delfine, die die Abendstimmung am Strand auscheckten, vorbeikamen. Das war ein magischer Moment für uns, niemals hätten wir damit gerechnet, aber natürlich haben wir immer ganz fest daran geglaubt… ;-)

Delfine Key Largo
Sonnenuntergang Key Largo

Kleiner Stopp auf Marathon

Dann ging es auch schon weiter Richtung Key West, dem südlichsten Punkt des amerikanischen Festlands. Auf dem Weg dorhin machten wir einen kleinen Stopp in Marathon wo ich das Schildkröten Krankenhaus besuchte. Es ist eine Auffangstation für Meeresschildkröten die auf Grund ihrer Verletzungen in der freien Wildbahn nicht überleben würden. Die Verletzungen am Panzer stammen oft von Booten, die an den Extremitäten von Haien. Viele Schildkröten werden auch mit Tumoren eingeliefert, die dann im OP-Saal entfernt werden. Sobald die Schildkröten wieder gesund und fit sind, werden sie ausgewildert. Leider ist das nicht bei Allen möglich. Tiere, die so schwer verletzt sind, dass sie nicht mehr tauchen können, bleiben im Krankenhaus, da in der Wildnis die Nahrungsaufnahme und die Ruhezeiten unter Wasser nicht mehr erfolgen können und sie somit sterben würden.

Eine kleine Ruhepause gönnten wir uns daraufhin am schönen Sombrero Beach. Teile des Strands waren noch geschlossen, da hier Hurrikan Irma stark wütete. Auch in anderen Teilen der Keys sahen wir was Irma angerichtet hatte. Immer Samstags trafen sich Freiwillige um bei den Aufräumarbeiten mitzuhelfen.

Schildkröten Krankenhaus Marathon
Sombrero Beach Marathon

Key West

Jetzt ging es aber wirklich ganz in den Süden. Key West empfing uns mit Sonnenschein und Weihnachtsdekoration. Auch wenn es warm war, steckte die Weihnachtsstimmung doch ein wenig an. Noch begeistert vom letzten Sonnenuntergang nahmen Luisa und ich an der “Wind & Wine”-Segeltour teil. Man versprach uns mit ein oder meheren Gläschen Wein in der Hand oder im Kopf in den Sonnenuntergang zu segeln. Und genau so kam es auch, optimal um die Seele baumeln zu lassen!

Segeln Key West
Segeln Key West

It’s Shooting Time

Dann war unser großer Tag plötzlich da. Das Fotoshooting auf den SIREN SUP-Boards, bei dem unsere perfekten Urlaubsfotos entstehen sollten! Dafür fuhren wir mit dem Fotografen und dem Organisationsteam raus aufs offene Meer zu einer Sandbank. Türkisblaues Wasser erwartete uns und die Sonne schien. Klar, dass wir mit ihr um die Wette strahlten.

Das Shooting war sehr angenehm und locker, die Anweisungen des Fotografen waren für uns machbar und unsere Paddelkenntnisse kamen uns zu Gute, da wir ziemlich oft im Kreis fahren und sehr genau Steuern mussten. Das Highlight war, als der Fotograf seine Drohne auspackte und damit Fotos im Flug von oben machte. Auch wollte ich es nicht verpassen in dieser tollen Kulisse einige Yogaposen auf dem SIREN SUP-Board auszuprobieren. Du merkst schon, wir taten wirklich alles für das perfekte Bild! (Die Fotos vom Shooting kannst du hier anschauen!)

Stand-up-Paddling Florida
Stand-up-Paddling Florida
Stand-up-Paddling Florida
Stand-up-Paddling Florida

Time to say goodbye…

Nach einer Woche wurde es auch schon wieder Zeit Abschied zu nehmen. Key West veranstaltete an unserem letzten Abend die „Christmas Lights Boat Parade“. Das kannst du dir wie einen Faschingsumzug auf dem Wasser vorstellen, nur dass es dunkel ist und die Boote weihnachtlich und mit tausenden von Lichterketten geschmückt sind. Das war ein perfekter letzter Abend und eine schöne Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest.

Stand-up-Paddling Florida
Stand-up-Paddling Florida
Stand-up-Paddling Florida

Danke!

Diese Reise war ein absoluter Traum! Für eine Woche den kalten Temperaturen des Winters entfliehen, mit einem Menschen den man mag, an einen Ort mit viel klarem Wasser und mit den neuesten SIREN SUP-Boards im Gepäck! Wahnsinn, manchmal fühlten wir uns wie im Goldregen am Ende einer Fernsehshow! Wir möchten uns ganz herzlich bei SIREN SUPSURFING und dem Touristenbüro Florida Keys & Key West für diese tolle Reise bedanken!

Dieser Artikel ist übrigens Teil der „Make a Story“-Serie der Rhein-Neckar Blogger! Im Monat Dezember ist das Thema der Serie „Ein Hauch von Gold“. Wenn du neugierig bist, wie meine Blogger-Kolleginnen das Thema interpretiert haben, dann schau mal hier!

Viele liebe Grüße
Deine Katja

PS: Wenn wir achtsam mit uns selbst und mit anderen umgehen, werden wir ganz nebenbei auch eine bessere Welt schaffen. Davon bin ich überzeugt.

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By |2018-06-12T13:15:39+00:00Dezember 30th, 2017|Stand-up-Paddling, Travel|3 Comments

About the Author:

Katja Schäfer
Hallo, ich bin Katja, Stand-up-Paddling-Trainerin, Yogini und Weltreisende. Seit Februar 2016 bin ich zertifizierte Yogalehrerin der Yoga Alliance und gebe Hatha-Yoga-Flow Kurse in Heidelberg. Im Sommer laufe ich gerne über das Wasser und unterrichte Anfänger im Stand-up-Paddling. Auf cocoSUP berichte ich über meine Leidenschaft zu Wasser, Natur und Reisen. Zudem bin ich freiheitsliebend, ehrlich und auf dem Weg in ein zunehmend selbsbestimmtes Leben. Viel Spaß beim Stöbern!

3 Comments

  1. Conny 31. Dezember 2017 at 18:07 - Reply

    Liebe Katja,
    was für tolle Fotos! Ich vermisse den Warnhinweis „Das Lesen dieses Blogposts kann zu schlimmem Fernweh führen!“. ;)
    Herzlichst, Conny
    PS: Gleich mal Urlaub planen!

  2. Uwe 16. Januar 2018 at 11:00 - Reply

    Hallo Katja,
    ein toller Bericht:-). Und dann mit dem mola 12.0 XPL das ich auch besitze.
    Tolle Bilder die Dich dem Urlaub näher bringen.
    Kann es kaum erwarten mit dem Brett aufs Wasser zu kommen.
    Fahre in Bremen auf dem Werdersee und auf der Hunte.
    Liebe Grüße aus Bremen, mach weiter so.
    Uwe

    • Katja Schäfer
      Katja Schäfer 17. Januar 2018 at 15:58 - Reply

      Hallo Uwe,
      ich danke dir für deine lieben Worte!
      Ja, die zeit auf dem Wasser ist immer etwas ganz besonderes!
      Und das Mola ist ein tolles Board!!!
      Viele liebe Grüße nach Bremen,
      Katja

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